Nur ein Link: http://exploitsearch.com/ … ausprobieren.
Tags: Exploit, Google
für Vielfahrer wie mich gut zu wissen
Wo kann man eigentlich so ein Blaulicht bestellen?
Wochenende ist Lesezeit und ich habe endlich in der kes vom Dezember geblättert. Thomas Feil hat dort einen sehr lesenswerten Artikel zum § 202c geschrieben. Der Widersinn dieses Gesetzes läßt sich von ihm durch selektives Lesen der Tatvarianten in folgenden Satz kumuliert:
In Fachkreisen wird ja auch schon diskutiert, ob die Nutzung von Google möglicherweise nach § 202c strafbar sein könnte, da man mittels Googledorks Passwörter oder vertrauliche Daten ausfindig machen kann.
Sehr geehrte Frau Zypris, es gab noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine derart inkompetente Justizministerin. Sie können stolz auf sich sein. Vielen Dank.
Meine Freundin kam neulich wieder an: “Ein Arbeitskollege hat mir auf einen USB-Stick das Spiel Blocks 5 kopiert, das habe ich mir gerade installiert”. Mein spontane Antwort: “Guter Trick! Wenn ich Dir Schadprogramme unterjubeln wollte würde ich das genauso machen!”. Da hat sie erstmal gestutzt.

Wenn schon Symantec behauptet, die Old School VXer-Szene wäre am Sterben (und die verdienen mit den Virenscannern ja ihr Geld), dann muß es schließlich ernst sein. Ok, für die Virenscannerhersteller nicht wirklich, die Viren werden hat jetzt von kommerziellen Unternehmen wie dem Russian Business Network entwickelt. Virtuelle Schutzgelderpressung ist schließlich viel bequemer als reale. Man muß nicht raus in den harten kalten russischen Winter.
Aber was das RBN kann, können wir im Kleinen doch auch. Schadprogramme auf USB-Sticks sind nichts neues und dieses Spiel vom Arbeitskollegen bietet sich doch geradezu an.
Hmm, Google liefert 37 Millionen Suchergebnisse für “free game download“. Wahrscheinlich bin ich nicht der erste, der auf diese Idee gekommen ist.
In der IT-Presse ist das Thema noch gar nicht so richtig angekommen, dafür wird es z.B. hier ein wenig diskutiert:
Das neue Flagschiff der Flugzeugflotte von Boeing, der Dreamliner 787 scheint die Bordkommunikation nicht sauber zu trennen. Insbesondere die Datenkommunikation der Steuersignale (fly by wire) und die Kommunikation der Passagiere die Wireless im Internet surfen ist nicht komplett getrennt sondern erfolgt teilweise über die gleichen Datenleitungen. Auch wenn da vermutlich VLANs für eine Trennung sorgen sollen, so ganz sauber ist das eigentlich nicht (Tipp: DoS-Angriff) und für derart kritische IT-Komponente auch nicht akzeptabel. So schreibt die Süddeutsche Zeitung:
So schlimm wird es natürlich nicht kommen. Boeing sind die möglichen Gefahren durchaus bewußt und ein paar zusätzliche Glasfaserleitungen werden schon noch irgendwo Platz finden.
Interessant ist für mich eigentlich die Frage: Wer hat mit welchen Vorstellungen das ursprüngliche Design entwickelt? War das einer dieser Ingenieure, die uns schon WEP (von der IEEE) beschert haben? Wie kann man überhaupt auf die Idee kommen, Flight-Control und Flight-Entertainment über die gleichen Kabel abzuwickeln? Kann man da ein paar Kilo Glasfaserleitungen einsparen? Und warum werden keine IT-Security Spezialisten von Anfang an in die Planung mit einbezogen? Rennen doch genug selbsternannte Schaumschläger in den USA rum.
Fazit: Wenn Ihr irgendwann mal in einem Projekt was planen müßt, das stark auf IT setzt, egal ob das ein Flugzeug, ein Auto, eine Webapplikation oder ein Turnschuh mit MP3-Player ist … fragt irgendwann zwischendrin auch mal jemanden, der sich damit auskennt.
Auch der Originalartikel des Seattle Post-Intelligencer liefert leider keine genaueren Hinweise, wer das ursprünglich verbockt hat.
In Großbritannien hat es mit Jeremy Clarkson den richtigen erwischt:
Der Moderator der Fernsehsendung “Top Gear” behauptete in einem Beitrag in der Zeitung Sun, der Verlust von 25 Millionen Datensätzen sei Kinderkram und die ganze Aufregung nicht wert. Konsequenterweise veröffentlichte er als Beweis im gleichen Artikel seine eigenen Daten mit der Behauptung, das schlimmste was passieren könnte wäre, daß jemand Geld einzahlen würde.
Wenige Tage später und 500 Pfund ärmer musste er zugeben, daß seine Behauptungen nicht der Realität entsprachen. Sein Fazit:
Ich hoffe, ein paar Idioten merken dann endlich auch einmal was. Der CCC hat ja Fingerabdrücke von Hr. Schäuble, die bitte publizieren weil ist ja angeblich alles gar nicht so schlimm. Ich habe ein paar spannende Tatorte wo ich diese Abdrücke gerne hinterlassen würde.
(via The Register)
SANS hat im Reading Room einen hervorragenden Artikel zu VoIP Security zusammengestellt. Aus dem Inhaltsverzeichnis:
insgesamt 125 Seiten. Ich habe den Text bisher nur kurz überflogen, sieht aber sehr detailliert und fundiert aus. Ein echtes must-read. Nur einen neuen moderneren Font könnte sich SANS mal aussuchen …
(via SIPVicious)
So öffnet man ein Kensington Lock, McGyver-Style
Ich bin begeistert!
Viele Blogs, insbesondere die mit vielen Kommentierenden und viel Spam benötigen gute Verfahren wie Captchas, um die Spammer außen vor zu halten. Reine Spamfilter wie Akismet, die bei mir und meinem geringen Aufkommen gut funktionieren sind für große Seiten kaum zu gebrauchen, weil das Reporting jedes Spams die Datenbank voll belastet. Robert Basic kann da ein Lied von singen.
Die einfachen und billigen Verfahren funktionieren jedoch auch nicht ganz sauber. So gibt es ein Math-Plugin für Wordpress, das bei der Eingabe eine simple Frage wie “sum of 9+9″ stellt. Die Jungs von Webmaster-Verzeichnis haben sich dazu ein paar Gedanken gemacht. Hier das Ergebnis, 60% der Blogs lassen sich so überlisten.
Grafischen Captchas geht es übrigens nur selten besser.
Ich bleibe erstmal bei Akismet ![]()