23. Juni 2010
Zumindest ein ganz klein wenig Virenschutz gibt es inzwischen auch in Mac OS X. Apple hat offensichtlich gelernt, dass eine exotische Plattform nur solange vor Viren und Schadprogrammen schützt solange sie so exotisch ist, dass sie für Malware-Autoren nicht lukrativ genug ist. Inzwischen hat Apple einen ausreichend hohen Marktanteil um Schadprogramme lukrativ werden zu lassen. Dazu kommt, dass der typische Apple-User inzwischen den Ruf weghat, etwas minderbemittelter zu sein, sich gerne gängeln zu lassen, dafür aber über ausreichend finanzielle Mittel verfügt. Also das ideale Phishing und Social Engineering-Ziel.
Jedenfalls schreibt der Inquirer, dass ein paar Leute von Insecurity Signaturen des Trojaners “HellRTS” in einem Apple-Update gefunden haben. Natürlich still und heimlich installiert.
Stellt sich nur die Frage, wann Apple die Selbstverleugnung aufgibt und sich selbst endlich eingesteht, dass es auch für Mac OS X inzwischen diverse Schadprogramme und Trojaner gibt und ein Virenscanner mit regelmäßigen Updates deshalb vielleicht eine gute Idee sein könnte. Aber ich fürchte, da müssen wir bei Apple noch so 5-8 Jahre warten. Bei Microsoft ging es damals auch nicht schneller aber inzwischen gehört Microsoft ja fast schon zu den guten. Zumindest im Vergleich zu Apple.
Gibt es eigentlich brauchbare Virenscanner für Mac OS X? Ich habe zum Glück nichts von Apple, ich kenne mich da nicht so aus.
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Virenscanner
20. Juni 2010
Wie üblich wird bei Apple zensiert, was das Zeug hält. Diesmal hat es ein Schwulencomic erwischt. Und wie üblich ist sich Apple keiner Schuld und keines Fehler bewußt lenkt aber nach erheblicher schlechter Presse ein.
Langsam frage ich mich echt, welche Idioten das Zeug von Apple noch kaufen. iFail!
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Zensur
10. Juni 2010
Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich heute so schreiben will. Naja, dann halt irgendwas buntes durcheinander:
Apple macht sich weiter unbeliebt
Apple zensiert munter weiter im App-Store. Der Bewertungsmaßstab scheint der durchschnittlichte Hillbilly-Farmer im religiösen Mittleren Westen zu sein. Was der nicht gut findet, wird von Apple auch gesperrt. Inzwischen scheint sich sogar Fanboy und Springer-Chef Döpfner unsicher zu werden. Jedenfalls wird auf allen Kanälen um Hilfe gerufen. Apple schert das gar nicht, jetzt wird mittels iAd-Zensur gegen Google und Microsoft geschossen. Langsam hat man das gesamte IT-Lager (Adobe, Microsoft, Google, …) gegen sich. Und zu aller Freude verliert Partner AT&T auch noch jede Menge Daten.
Adobe macht sich weiter unbeliebt
Zumindest gibt es schon wieder einen Zero-Day Exploit für Flash. Ich verstehe ja manchmal Steve Jobs wenn er Flash nicht auf dem iPfusch haben will. Zusätzlich zu den Fantastilliarden (Enzyklopädie, my ass) an Safari-Lücken auch noch die Flash-Lücken auf seinen Geräten? Dabei gibt’s einen simplen Workaround. Einfach die ganze Adobe-Software deinstallieren. Schon ist Ruhe. Lustig ist nur, dass laut Advisory die Lücke gleichzeitig Flash, Reader und Acrobat betrifft. Da wird anscheinend heftig Code wiederverwendet.
Facebook macht sich weiter unbeliebt
Und zwar durch fleißig aus dem iPhone abgegriffenen Telefonkontaktdaten. Löschen der Daten ist nicht vorgesehen. Auskunft was mit den Daten passiert: keine. Auskunft, wie die Daten geschützt werden: keine. Reaktion vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar: keine (der wird sich notfalls einfach für “nicht zuständig” erklären). Da kann man nur hoffen, dass man keine “Freunde” hat, die gleichzeitig iPhone- und Facebookaccount-Besitzer sind.
Offtopic: Grätzel gewinnt Millenium-Preis (und macht sich nicht unbeliebt)
Da geht es um organische Solarzellen. Allerdings scheint die Versiegelung des Elektrolyt noch ein Problem zu sein (falls man Wikipedia trauen kann). Das Genie unserer Familie arbeitet in Dresden ebenfalls an organischen Solarzellen und kommentiert das mit: “Das Gute daran ist, dass der optische Anregungszustand durch das TiO2 schnell in Ladungen getrennt wird. Aber das Problem ist der Elektrolyt und das andere reine organische Solarzellen wie unsere und Polymer-basierte in der Effizienz aufholen und jetzt bei 8% sind (Anmerkung: Grätzel-Zellen sind bei 11%). Ich denke das sich unsere Technologie oder Polymersolarzellen durchsetzen werden.”
Nachtrag:
Fefe hat die wichtigsten aktuellen Lücken in Flash aufbereitet. Langsam machen CVE-Nummern für Adobe gar keinen Sinn mehr. Die brauchen eine eigene Datenbank nur für Adobe-Lücken.
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31. März 2010
Weil’s so schön ist:

Das “Security” steht offensichtlich nicht nur zufällig in Anführungszeichen, wenn man sich die nette Meldung bei Fefe anschaut. 88 Sicherheitslücken! Code Execution in Rechtschreibprüfung! Wenn man bei AFP den Gastzugang abschaltet, ist er noch an, und man kann auf Dateien außerhalb der Share zugreifen! Nice.
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15. März 2010
Heute nicht ganz so zuällig, die Themen haben das gemeinsame Leitmotiv des Urheberrechts und geistigen Eigentums und wie man sich eine gewisse Unabhägigkeit schaffen kann.
All Your Apps Are Belong to Apple
Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat sich von der NASA den Lizenzvertrag der Software-Entwickler mit Apple erklagt und erschreckendes zu Tage gefördert:
“If Apple’s mobile devices are the future of computing, you can expect that future to be one with more limits on innovation and competition than the PC era that came before. It’s frustrating to see Apple, the original pioneer in generative computing, putting shackles on the market it (for now) leads.”
Erstaunlich, daß bei diesen Lizenzbedingungen überhaupt jemand für Apple Software schreibt. Aber Gier frißt bekanntlich Hirn.
Dein Twitter gehört dir nicht!
“Viele, die munter Fotos hochladen, anderen Applikationen Zugriff auf ihre Social Media gewähren oder sonstwo etwas posten, haben noch nie wirklich nachgelesen, welche umfassenden Rechte sich viele Betreiber auf das geistige Eigentum der Teilnehmer vorbehalten.”
Wovon schreib ich eigentlich die ganze Zeit?
Jetzt backe ich sie mir selbst
“Micro blogging wird immer poulärer. Doch Dienste wie Twitter haben ein 140-Zeichen-Limit für die Nachrichten. In der Kürze liegt die Würze, ja, doch wenn manchmal die halbe Nachricht für lange URL’s draufgeht, macht es keinen Spaß mehr. […] Aber wer weiß, wann so ein kostenloser URL-Kürzer seinen Laden dicht macht - und dann sind alle Short-URL’s futsch! Nicht so, wenn ich meinen eigenen Dienst nutze.”
Sehr schöne Anleitung 
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URL Shortener
5. März 2010
Und was für das iPhone gilt, gilt auch für das iPad. Gleiches OS!
Soso, Apple hat die ganzen Wifi-Scanner aus dem iTunes Store verbannt. Weil die Scanner um auf Wireless LAN Signale z.B. von offenen Hotspots in der Nähe zugreifen zu können, ein paar private APIs benötigt haben, die Apple nicht für die gemeinen Plebs-Entwickler freigegeben hat. Für das iPhone ist mir das im Grunde ja egal, für ein iPad keinen Wifi-Scanner mehr zu haben ist … typisch Apple halt.
Wann gibt’s eigentlich endlich das HP Slate mit Windows 7 und Back Track Linux?
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23. Februar 2010
Tja, Apple braucht offensichtlich einen Larry Flynt. Und vielleicht ist gerade ein umstrittener Konzern wie Springer mit seinem zwielichtigen Produkt “Bild” genau richtig. Immerhin war Larry Flynt auch nicht gerade unumstritten.
Naja, bevor ich mir von Steve Jobs vorschreiben lasse, welche Medien ich auf meinem iPod/iPhone/iPad/iPfusch anschauen (nur Fox News!) darf, schau ich mir lieber mal ein HP Slate an.
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Hustler
29. Januar 2010
Aus Hackersicht sind die ganzen iPx von Apple alle zu nichts zu gebrauchen. Ok, man kann mit dem iPod Musik hören, mit dem iPhone telefonieren und mit dem iPad augenscheinlich eBooks lesen.
Aber was ist mit den wirklich relevanten Anwendungen? Wenn ich schon ein Gerät habe, das IP versteht, dann will ich da einen Portscanner drauf haben. Bevorzugt Nmap, notfalls auch was anderes. Wireshark könnte auch nützlich sein. Wenn das Gerät WLAN versteht, dann will ich da zumindest den Network Stumbler drauf haben. Kismet oder die komplette Aircrack Suite wäre natürlich besser. Einen einfachen Portscanner hatte ich vor 10 Jahren schon auf meinem HP iPaq mit Windows CE. Den Network Stumbler (MiniStumbler) gibt es auch für Windows CE. Technisch kann das also kein Problem sein.
Statt dessen haben wir hier es mit einer maximal verschlossenen Plattform zu tun. (Ok, es gibt Jailbreak aber will ich mir bei einem so teuren Teil das selbst antun und das Risiko einzugehen mit dem nächsten Release einen teuren Ziegelstein zuhause zu haben?) Damit wird das Gerät für mich genauso nützlich wie ein Nintendo DS. Man kann ein bissi damit rumspielen aber ernsthafte Anwendungen fallen mir praktisch schon nicht mehr ein. Erstaunlich eigentlich, welche Rückschritte die letzten 10 Jahre hier passiert sind.
Also liebe Apple-Nasen: Es freut mich, daß ihr so viele IQ90-Träger findet, die sich zwar über DRM bei Musik aufregen aber trotzdem vergnügt ihr DRM-verseuchtes iPhone durch die Gegend schleppen. Mich jedenfalls kriegt ihr für das iPod/iPhone/iPad erst als Kunde, wenn Nmap im AppStore auftaucht.
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19. November 2008
na gut, noch nicht ganz so böse wie Google aber immerhin …
Danke JeriC 
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iTunes
12. September 2008
Lustiges aus der Forensik-Küche:
Das iPhone macht regelmäßig Screenshots vom Bildschirm, wenn der Anwender auf die Home-Taste drückt. Die Screenshots sind wohl technisch notwendig, um die Zoom-Out-Funktion zu realisieren bei der verkleinerte Bilder des aktuellen Screens berechnet werden müssen. Das Problem dabei: dieses schimmlige Smartphone hat wohl zu wenig RAM um das komplett im Memory zu berechnen und speichert daher den jeweils aktuellen Screenshot in einer temporären Datei im Flash. Alleine das Speichern in einer temporären Datei ist ja schon peinlich genug, darüberhinaus scheint es aber forensischen Experten gelungen zu sein, diese Screenshots in Kriminalfällen wieder herzustellen.
Tja, das iPhone ist eben immer für eine Überraschung gut.
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