15. Februar 2011

So sieht das also aus

Kategorie: Internet — Christian @ 18:51

NICHT KLICKEN: http://81.63.144.199/


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17. Juli 2010

DNSSEC in der Rootzone

Kategorie: Politik, Internet — Christian @ 11:53

Soso, in der DNS-Rootzone gibt es also jetzt DNSSEC.

Ich muß mal darüber nachdenken ob das schon direkte Auswirkungen auf die von-der-Laienschen-Stoppschilder hat. Digital signierte DNS-Antworten sollten sich ja nicht mehr fälschen lassen. Oder kann/darf der DNS-Server meines Providers on-the-fly Signaturen fälschen, wenn er die Antwort manipuliert?


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2. Juni 2010

Not My President

Kategorie: Politik, Internet — Christian @ 11:48

dem kann ich nichts hinzufügen.

Not My President

Naja, hat sich ja hoffentlich erledigt.


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17. Februar 2010

Zensursula-Gesetz kann in Kraft treten

Kategorie: Politik, Internet — Christian @ 22:41

So ist das in Berlin … erst macht man das schlechteste aller möglichen Gesetze zur Internet-Zensur, dann sind praktisch alle Parteien dafür, das nicht anzuwenden und schließlich wird das Gesetz doch vom Bundespräsidenten unterzeichnet und kann jetzt in Kraft treten.

Verloren haben im Grunde alle. Zuallererst der Bürger in Deutschland, dem mal wieder deutlich klargemacht wurde, daß Petitionen für den Arsch sind. Die interessieren doch eh keinen Bundestagsabgeordneten. Am wenigsten die, die sich hinterher aufregen über mangelnde Beteiligung an Wahlen, den Zulauf der Rechts- und Linksextremen sowie das generelle Mißtrauen gegenüber Politikern.

Verloren haben die Parteien im Bundestag, die alle (inklusive der ehemals treibenden CDU) davon reden, wie schlecht dieses Gesetz doch ist aber nichts dagegen tun. Im besonderen die angebliche Bürgerrechts- und tatsächliche Klientelpartei FDP mit ihrer blassen Justizminsterin, die genau gar nichts von dem erreicht hat, was sie vorher großspurig angekündigt hat. Das letzte mal (Großer Lauschangriff) ist die Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger noch zurückgetreten. Jetzt (Große Internetzensur) geht die Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger langsam auf die Rente zu und da ist ihr die Ministerpension natürlich näher als das Grundgesetz.

Verloren hat auch der Bundespräsident, der angeblich monatelang prüfen musste, ob sich das Gesetz mit dem Grundgesetz vereinbaren lässt in Wirklichkeit jedoch nur warten wollte, bis sich nach der Bundestagswahl die Wogen geglättet haben. Ein typischer Präsident nach Merkel Gnaden. Im Grunde können wir auf diesen rückgratlosen Köhler genausogut verzichten. Bei von Weizsäcker oder dem ehemaligen Verfassungsrichter Herzog hätte es dieses Gesetz nicht gegeben.

Verlieren wird auch der Kinderschutz. Spätestens wenn die Sperrliste wie alle anderen Listen auch bei Wikileaks oder woanders auftaucht und die echten Pädophilen freien Zugriff darauf bekommen. Und verlieren wird das BKA, wenn sich herausstellt, daß nicht nur Kinderpornoseiten gesperrt wurden sondern (natürlich nur versehentlich) die Webseite der Piratenpartei und von Wikileaks gleich mit.

Nachdem die OECD bei der letzten Bundestagswahl bereits Wahlbeobachter nach Deutschland geschickt hat (übrigens das erste mal nach dem 2. Weltkrieg) und wir damit bereits den offiziellen Stand einer Bananenrepublik erreicht haben, nähern wir uns nun konkret chinesischen Verhältnissen an. Interessant übrigens, daß der Bundestag gleichzeitig mehr Einsatz gegen Internet-Zensur fordert. So schizophren können auch nur Politiker sein.


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17. Juni 2009

Allensbach beleidigt ihre Umfrageteilnehmer

Kategorie: Politik — Christian @ 17:36

und alle “starken” Internet-User. Also liebe Freunde, wenn vom Institut für Demoskopie Allensbach nochmal jemand bei euch anruft, greift zur Trillerpfeife oder legt einfach auf. Die drehen euch nämlich das Wort im Mund um und behaupten dann ganz frech, daß ihr etwas ganz anderes gesagt hättet als sie euch gefragt haben.

Beweis gefällig: hier die von Bundeslügenministerin Bundesfamilienministerin von der Lügen Laien Leyen veröffentlichte angeblich repräsentative Allensbach-Umfrage (PDF). Auf die Problematik der gezielt suggestiven Fragestellung will ich gar nicht mehr eingehen, das hat Mogis schon bewiesen. Viel übler finde ich die Zusammenfassung auf Seite 10. Da wird unter der Überschrift “Wer die Sperrungen ablehnt” behauptet: 56% der starken Internet-User seien Gegner von Maßnahmen gegen Kinderzensur.

Was für eine unverschämte Frechheit! Was erlauben sich Allensbach! Natürlich sind diese 56% nicht Gegner von Maßnahmen gegen Kinderzensur sondern Gegner dieser einen Maßnahme (nämlich der Einführung einer Zensurinfrastruktur in Deutschland). Liebe Allensbach-Nicht-Freunde, von einem Institut das behauptet seriöse Umfragen zu veranstalten hätte ich einen weniger plumpen Versuch erwartet, alle Internet-User als potentielle Päderasten zu bezeichnen. Das hat vor euch schon der peinliche Baron aus Franken, nur etwas intelligenter versucht.

Aber ruft gerne nochmal bei mir an, die Trillerpfeife liegt bereit.

Nachtrag:

Unter dem Schaubild steht explizit “(C) IfD-Allensbach” deshalb glaube ich nicht, daß das LügenLeyenministerium die gemacht hat sondern direkt so von Allensbach kommt.

(via Netzpolitik.org)


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13. Juni 2009

Ursula von der Leyen lügt

Kategorie: Politik — Christian @ 15:58

Durch eine Anfrage der FTPFDP-Bundestagsfraktion und die offizielle Stellungnahme der Regierung ist nun also amtlich: Zensursula, die Familienministerin Ursula von der Leyen hat gelogen.

Zensursula

Aber immer wieder interessant zu sehen, wie schamlos so eine Ministerin die Öffentlichkeit belügt, obwohl sie völlig ahnungslos in der Materie rumstochert.

Details u.a. bei Netzpolitik und Alvar Freude, der auch das PDF hat.

Hier steht das nur deshalb, weil man gar nicht oft genug schreiben kann, daß Ursula von der Leyen die Bürger, also ihre Wähler belügt.


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25. Mai 2009

Zensursula

Kategorie: Politik, Produkte — Christian @ 21:50

Juhu, mein Zensursula-T-Shirt ist da:

Zensursula

Wer noch keines hat, bei 3Dsupply gibt es das praktisch (d.h. zzgl. Versand) geschenkt.

Nachtrag:

Und so liest sich bei SpOn auch das Interview einer Laienministerin die von Tuten und Blasen (zumindest von Tuten) keine Ahnung hat. Aber Fachkompetenz war in Deutschland noch nie notwendig für ein Ministeramt.

(via Fefe)


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24. Mai 2009

Gaaaanz tolle KiPo-Tips

Kategorie: Recht, Internet — Christian @ 21:55

Die Laien bei Cop2Cop geben Hinweise zum Umgang mit zufällig im Internet gefundener Kinderpornographie. Dabei sind so tolle Tips wie:

    “Wenn Ihnen unaufgefordert Kinderpornografie per E-Mail zugesandt wurde und Sie dies via Internet anzeigen möchten: Lassen Sie die E-Mail mit Anhang der für Ihren Wohnsitz zuständigen Polizeidienststelle oder an das Landeskriminalamt Ihres Bundeslandes zukommen und löschen Sie die Nachricht danach von Ihrer Festplatte.”

Ich halte das inzwischen für gemeingefährlich. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie der typische Polizist einer Internetwache die E-Mail bekommt, den Absender der weitergeleiteten Mail ermittelt und dann direkt eine Hausdurchsuchung mit Rechnerbeschlagnahme in die Wege leitet. Das Löschen ohne Überschreiben der Datenblöcke ist auch nicht gerade hilfreich, weil nur der Verzeichniseintrag überschrieben wird und die Daten selbst weiter auf dem Rechner bleiben. Die Polizei vermutet dann garantiert ein Verschleiern, wenn die Datei in der forensischen Analyse wieder auftaucht.

Ganz großes Kino, ihr Luschen. Den einzig richten Ansatz findet man in den Kommentaren:

    “Ich würde mal eher sagen: Löschen und für sich behalten. Alles andere beschwört doch Ärger nur geradezu herauf.”

Dazu gehört eine zuverlässig verschlüsselte Festplatte und das Anhören und Befolgen des Vortrags von Udo Vetter: Sie haben das Recht zu schweigen. Und für die ganz langsamen: die Polizei ist nicht mehr euer Freund und Helfer, ihr seid aus der Schule raus. Die Polizei ist der Büttel des ehemaligen Rechtsstaats geworden und notfalls lügt und fälscht das BKA sogar Beweise.


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