15. Juli 2010

Der De-Mail-Run ist eröffnet …

Category: Produkte,Recht — Christian @ 20:41

Die ersten großen Provider haben den Run auf handliche De-Mail-Adressen eröffnet. Wobei ich ehrlich gesagt glaube, dass es (außer für manche Firmen) primär eine gemütliche Volkswanderung einzelner unverzagter wird.

Und man sieht auch direkt wieder, warum das mit De-Mail so problematisch wird:

1. Kosten – Teil I

1&1 (GMX, Web.de) plant nach verschiedenen Quellen mit De-Mail Preisen von etwa 15 Cent pro verschickter E-Mail. Gegenüber normaler Post immerhin eine Ersparnis von ca. 40 Cent, wobei mir noch nicht klar ist ob die Sonderleistungen wie Zustellbestätigung extra kosten. Aber wann rechnet sich das? Wir verschicken im Jahr vielleicht ein paar Hundert Rechnungen im Unternehmen. Die Kostenersparnis ist da nicht so gigantisch. Ein vereinfachtes e-Rechnungsverfahren würde vielleicht helfen aber selbst dann stellt sich die Frage, ab wann sich das denn wirklich lohnt. Wir kommunizieren vielleicht 3-4 mal im Jahr mit Behörden. Da kann ich gerade noch ein paar Euro für das Porto aufbringen. Kurz für ein kleines Unternehmen ist da kein echter finanzieller Mehrwert. Für Privatpersonen sowieso nicht.

2. Kosten – Teil II

Die Deutsche Post plant sogar, für De-Mail die gleichen Preise anzusetzen wie für normale Post, nämlich fette 55 Cent. Und nach meinen Informationen sind da die Mehrwertleistungen noch gar nicht enthalten, eine Zustellbestätigung kostet also extra. Da kann ich genausogut bei der normalen Briefpost bleiben. Ich persönliche glaube ja, bei denen hackt es.

3. Rechtsfolgen

Die Rechtsfolgen sind mir noch nicht so ganz klar. Wie löse ich das denn, wenn ich drei Wochen im Urlaub bin? Kann ich da meine Nachbarn den De-Mail Briefkasten leeren lassen wie bei normaler Post auch? Das Reizzentrum hat in die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Post bezüglich De-Mail reingeschaut und hanebüchene Forderungen entdeckt. Auch hier kann man nur empfehlen, die Finger von De-Mail wegzulassen. Ich geh doch auch nicht 8x am Tag an meinen Briefkasten.

Eigentlich kann man nur hoffen, das folgende Aussage: „Die Teilnahme an De-Mail ist freiwillig und kostenpflichtig. Bürger wie Behörden dürfen durch keine Verordnungen gezwungen werden, dem De-Mail-System beizutreten.“ aus dem Referentenentwurf es später auch in das De-Mail-Gesetz schafft.

Nachtrag/Korrektur:

Wie Martin in den Kommentaren korrekterweise bemerkt hat: Ich habe im obigen Beitrag leider schlampig geschrieben und nicht zwischen dem De-Mail-Angebot von 1&1, der Dt. Telekom, etc. und dem e-Post-Angebot der Dt. Post unterschieden, das genaugenommen mit De-Mail (erstmal) überhaupt nichts zu tun hat. Ich gehe zwar davon aus, dass e-Post irgendwann die De-Mail-Anforderungen erfüllen wird, das ist heute jedoch nicht der Fall. Unabhängig davon sehe ich jedoch die oben beschriebenen Nachteile weiterhin sowohl für De-Mail als auch e-Post zutreffen, also unnötig hoher Preis für nicht benötigte Leistungen und einseitige Abwälzung möglicher nachteiliger Rechtsfolgen auf den Nutzer.


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15 Kommentare

  1. Das, was die Deutsche Post anbietet, ist nicht De-Mail, sondern ein eigenes Sueppchen namens E-Postbrief und ist inkompatibel zum Rest.

    Siehe auch http://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutsche-Post-steigt-in-E-Mail-Geschaeft-ein-1037580.html

    Comment by joschi — 17. Juli 2010 @ 09:24

  2. Ich glaube, das sind zwei verschieden Dinge, die die Post da macht. Einmal die Variante ePost, die in Deinem Link beschrieben ist. Da geht es um ein proprietäres Zustellsystem der Post, das vor allem die Funktion hat, E-Mail mit normaler Briefpost zu verbinden. Der Vorteil hier ist vor allem, das funktioniert sofort und braucht kein extra Gesetz. Und Du hast Recht, das ist natürlich völlig inkompatibel zu De-Mail.
    Mittelfristig wird die Post auch auch De-Mail anbieten müssen. Einfach aus dem Grund, weil das De-Mail-Gesetz das irgendwann kommt schlicht festlegt, dass nur De-Mail-E-Mail die nötige Rechtssicherheit bietet. Und ich wette, wenn das Gesetz durch ist, steht die Post auch mit De-Mail in der Hand da.

    Comment by Christian — 18. Juli 2010 @ 13:28

  3. Ich muss sagen der Artikel enthält interessante Aspekte aber vermischt Dinge, die man nicht vermischen darf.

    DE-Mail ist nicht nur für die 55 Cent Post gedacht, sondern spielt seinen Vorteil erst aus, wenn man Einschreiben nutzen möchte und dies kostet auch bei der Post weit mehr als die immer wieder angesprochenen 55 Cent.

    Auch das Argument des Zugriffes greift nicht. Die wenigsten normalen Bürger werden Ihren Nachbarn erlauben die Post zu öffnen und das reine rausnehmen der Post bringt niemanden bei Abwesenheit was. Da muss man sogar sagen, dass die DE-Mail auch im Ausland eine Prüfung ermöglichen würde.

    Wer den Gesetzesentwurf für das DE-Gesetz gelesen hat
    (http://www.netzpolitik.org/wp-upload/100702_De-Mail-Gesetz_Referentenentwurf.pdf), dürfte erkannt haben, dass es Empfangsbestätigungen geben muss, sowie ein Empfang nach 3 Tagen (wie übrigens bei der Post auch) angenommen wird.

    Die angesprochenen 96 % Verfügbarkeit.
    Wer weiß von den Lesern, wie hoch die Verfügbarkeit der normalen Post ist?? Wenn ich dann Tageweise gar keine Post bekomme? Ist das weil ich keine bekomme oder weil die Post schlampt?
    Was ist mit den Postboten, die Post nicht ausliefern? http://www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/neustadt-an-der-aisch/brieftraeger-unterschlaegt-3500-postsendungen-1273674275-fta/

    Am gefährlichsten an diesem Artikel ist die Fokussierung auf die Post, die offiziell ihr DE-Mail System noch gar nicht vorgestellt hat.

    Sicherlich sollte man schauen, was die neue Technik dann in der Praxis bereit hält aber die Argumente halte ich doch für sehr weit hergeholt und zum jetzigen Zeitpunkt für eine typische Panikmache.

    Comment by martin — 23. Juli 2010 @ 10:33

  4. Wenn ich länger im Urlaub bin, lasse ich durchaus auch die Nachbarn, die meine Blumen gießen den Briefkasten leeren. Und die rufen durchaus auch mal an, wenn da Post drin ist die wichtig genug aussieht. Beispielsweise weil sich irgendein Anwalt an irgendeinem Blog mal wieder mit Abmahnungen versucht.

    Die 96% Verfügbarkeit sehe ich jetzt nicht als Vergleich zur normalen Post sondern im Vergleich zu einem stinknormalen IT-System. Und da sind 96% absolut grottenschlecht. Wenn sich meine Hausbank eine 96%-Verfügbarkeit ihrer Geldautomaten oder ihres Internet-Bankings erlauben würde, wäre sie meine Ex-Hausbank.

    Mein Fazit ist daraus immer noch: De-Mail bringt alleine Vorteile für die, die sehr viele zuverlässige Briefe ausliefern müssen, also den Konzernen und den Behörden. Ich sehe keinen einzigen Vorteil für mich als Privatnutzer. Man kann durchaus darüber diskutieren ob ich als Privatnutzer die angesprochenen möglichen Nachteile tatsächlich habe. Aber warum solle ich mir De-Mail zulegen, damit andere davon profitieren?

    Comment by Christian — 23. Juli 2010 @ 11:51

  5. welches Fazit daraus gezogen wird, überlasse ich der persönlichen Meinung jedes einzelnen.
    Ich habe nur angedeutet, dass die Argumentation sehr löchrig und wackelig ist.
    Zusätzlich zweifel ich die Schlussfolgerung aus der Argumentation an, weil Birnen mit Äpfel verglichen werden und das dann verallgemeinert wird.
    Erwähnen möchte ich, dass ich keineswegs dazu aufrufe sich eine DE-Mail zu holen, dies muss jeder für sich selber entscheiden.
    Wenn du dich dagegen entscheidest kein Thema aber so ein Blog sollte schon (wenn er gut sein will) etwas ausführlicher beide Seiten betrachten und sich nicht auf eine Quelle stützen, die über etwas redet, was keinem Kunden offiziel angeboten wird.

    z.B. würde allein die Einsparung des Papiers jedem etwas nutzen, auch wenn das für IT-ler vielleicht etwas schwerer zu verstehen ist :)

    Comment by martin — 23. Juli 2010 @ 18:53

  6. @martin:
    Bei dem Papier ist das dann gleich wieder die Frage – werden die Verwaltungsvorgänge überhaupt so unterstützt, dass sie ohne Medienbruch abgewickelt werden können?
    Daran habe – zumindest ich – meine Zweifel. Aber das wird ein schönes Beratungsgeschäft :)

    Die Post hat (zumindest zum Datum deines ersten Kommentars) ihr Modell schon vorgestellt – und da bin ich nicht der einzige, der glaubt „es hackt“ (vgl. z. B. das genußvolle Zerpflücken der AGB auf einigen Blogs heute). Ich persönlich frage mich auch, ob meine anno dazumal registrierte – lebenslang gültige (!) – ePost-Adresse jetzt automatisch in so eine neue umgewandelt wurde. Meiner Erinnerung nach ist das zumindest die gleiche Domain…

    Zur Zeit sehe ich im Übrigen keine Vorteile von DE-Mail oder all den anderen tollen Verfahren für mich als Bürger. Im Gegenteil, ich habe stark das Gefühl, dass alle negativen Aspekte an den Bürger ausgelagert werden und alle positiven Aspekte einseitig bei Behörden/Unternehmen liegen. Denn mal ehrlich: ich kommuniziere kaum mit Behörden und Unternehmen in einer Art und Weise, die Rechtsverbindlichkeit der Kommunikation benötigt.

    Aber das ist ausschließlich meine private Meinung.

    Comment by Ralf — 23. Juli 2010 @ 19:48

  7. Hallo Martin,

    ah … ich sehe wo das Mißverständnis liegt. Das soll gar kein Blog sein, das ausgewogen beide Seiten zu Wort kommen läßt und dem Leser die Möglichkeit zur eigenen informierten Entscheidung gibt. Das sollte Aufgabe der seriösen Journalisten sein und die werden dafür bezahlt.

    Das hier ist meine persönliche (und private) Spielwiese. Hier kann ich polemisieren und ranten und meine völlig persönlichen, individuelle, durch nichts fundierte Meinung wiedergeben. Ich schalte keine (bezahlte) Werbung, ich finanziere den Webspace selbst und ich schreibe keine Logfiles deshalb weiß ich nicht einmal ob und wie viele Leute hier überhaupt mitlesen. Und deshalb muß ich zum Glück auf niemanden Rücksicht nehmen 😉

    Aber meistens liege ich mit meinen Einschätzungen gar nicht so falsch, auch wenn es viele erst hinterher einsehen.

    Comment by Christian — 23. Juli 2010 @ 20:11

  8. Hallo Zusammen,

    Ralf ich kann den Zusammenhang zwischen Epostbrief und de-mail noch nicht ganz herstellen.
    Es sieht sehr danach aus, als wolle man ein ÄHNLICHES Angebot aufbauen. Mit de-mail hat das nicht viel zu tun, da dort die Endung .de-mail.de bisher im Gesetz festgeschrieben ist.
    Aber selbst wenn, gebe ich dem Tenor Recht, dass die AGB’s nicht sehr vorteilhaft für den Verbraucher geschrieben sind.

    Mit Behörden spreche ich auch nicht jeden Tag aber bei dem steigenden Wettbewerb in allen Bereichen, wo normale Verbraucher fast jedes Jahr z.B. ihre Autoversicherung wechseln und dies im Regelfall schriftlich erfolgen muss, sehe ich schon Einsatzgebiete. Sicher es funktioniert auch per Post oder Fax aber es ist eine Alternative, die sich im preislichen Rahmen verhält, je nach Fax Nummer und ob Einschreiben verlangt wird, sogar ganz gut.

    Ich gebe euch Recht es ist nicht alles Gold was glänzt aber diese stringente Ablehnung verstehe ich noch nicht.
    Sei es aus Sicherheitsaspekte, Schnelligkeit oder Zugriffsmöglichkeiten
    Z.B. ist im Gesetz eine Vollmacht vorgesehen, um deinem Argument Christian gleich mal vorzukommen.
    ein wirkliches Argument, was es schlechter macht als die bisherigen Möglichkeiten sehe ich nicht.

    Comment by martin — 25. Juli 2010 @ 11:54

  9. @martin:
    Da besteht meiner Meinung auch kein Zusammenhang (zwischen ePostBrief und De-Mail). Die Post ist afair aus De-Mail ausgestiegen, will jetzt aber auf der Welle mitschwimmen – und sich vermutlich eher auf den Wirtschaftsbereich konzentrieren, statt wie De-Mail auf den Verwaltungsbereich.

    Ich versende derzeit vielleicht 2-3 Sendungen pro Jahr, die diese Schriftform erfordern (nein, ich wechsel meine KfZ-Versicherung nicht jährlich). Da sehe ich für De-Mail bei mir absolut keinen Sinn. Vor allem nicht aufgrund der Beweislastumkehr (ob die GEZ dann wohl Kündigungen per De-Mail akzeptiert? Bisher verschwinden ja de facto alle Briefe mit Kündigungen spurlos…).
    Schön auch, wie das Gesetz alle Teilnehmer gleichstellt: eine Behörde muss immer eine Information über den Empfang bekommen – ich müsste dafür bezahlen. Ich muss nachweisen, dass eine Nachricht nicht bei mir eingegangen ist, wenn diese von einer Behörde versendet wurde – und ich muss nachweisen dass eine Nachricht der Behörde zugestellt wurde. Kurz: Ich bin immer der Dumme. Das ist in meinen Augen eine Lizenz zum Gelddrucken für die Anbieter und absolut lächerlich. Welchen Vorteil habe ich da nochmal gegenüber der Briefpost? Oh, und selbstverständlich existiert – sofern es um Kommunikation zwischen Bürgern/Unternehmen geht – kein Briefgeheimnis mehr. Einer dauerhaften, verdachtslosen und automatischen Überwachung ist alles offen.

    Meines Wissens nach (aber da bin ich mir gerade unsicher) müsste ich ja auch noch eine Webclient nutzen…ich weiß ja, dass ich einer der wenigen AJAX-Hasser bin, aber das wäre für mich zu unbequem.

    Ja, ich bin absolut gegen De-Mail – denn wie die Vertreter dieses „Produktes“ schon gesagt haben: „die anonyme Kommunikation im Internet soll abgeschafft werden“ (freies Zitat). Kurz: meine Freiheit soll eingeschränkt werden. Wie weit ist es bis zum Verbot alternativer Mail-Dienste? (afair versuchte ja auch die Türkei das…)

    Comment by Ralf — 25. Juli 2010 @ 12:52

  10. Ich muss nachweisen, dass eine Nachricht nicht bei mir eingegangen ist, wenn diese von einer Behörde versendet wurde – und ich muss nachweisen dass eine Nachricht der Behörde zugestellt wurde

    und was ist daran jetzt anders als bisher??

    eine Behörde muss immer eine Information über den Empfang bekommen
    da bisher keine Preise raus sind und auch der Gesetzesentwurf das Thema eher allgemein beschreibt, würde mich interessieren wie du auf sowas kommst.

    Welchen Vorteil habe ich da nochmal gegenüber der Briefpost? Oh, und selbstverständlich existiert – sofern es um Kommunikation zwischen Bürgern/Unternehmen geht – kein Briefgeheimnis mehr. Einer dauerhaften, verdachtslosen und automatischen Überwachung ist alles offen.

    geb ich dir recht, aber auch das ist nichts, was mit de-mail zu tun hat, sondern mit dem Internet und der aktuellen terrorlastigen Gesetzgebung, der technischen Möglichkeiten und deren Anwendung geschuldet ist.
    Für mich kein Argument für oder gegen das Thema, sondern ein allgemeines Problem.
    Eine Sicherheit gibt es auch bei der Briefpost nicht, man denke da an einige geschichtlichen Tiefpunkte z.B: Stasi oder NSA heutzutage.

    Ja, ich bin absolut gegen De-Mail – denn wie die Vertreter dieses “Produktes” schon gesagt haben: “die anonyme Kommunikation im Internet soll abgeschafft werden” (freies Zitat). Kurz: meine Freiheit soll eingeschränkt werden.

    wie gesagt deine Meinung respektiere ich. aber du bist doch nicht wirklich der Meinung, dass du heutzutage frei und anonym kommunizieren kannst egal über welches medium? tut mir leid, wenn ich dich aus deiner traumwelt reißen muss.

    Comment by martin — 25. Juli 2010 @ 22:33

  11. DE-Mail: Was es alles kann – und auch nicht …

    Es gibt schon länger Alternativen, so wie etwa Opolis Secure Mail (http://www.opolis.eu), die mehr können, global anwendbar sind und auch noch gratis sind …

    Ausserdem: Bei Opolis entscheidet der Absender, was der Empfänger mit der Nachricht machen darf (weiterleiten, kopieren, ausdrucken)

    Interessanter Artikel:
    http://www.prlog.org/10834702

    Comment by opolis — 3. August 2010 @ 17:48

  12. Stimmt es, dass Opolis in Bahrain sitzt? Sind die Behörden dort genauso vertrauenswürdig wie in den Vereinigten Arabischen Emiraten? Dort, wo auch schon mal heimlich Trojaner per Provider-Update auf Blackberrys eingespielt werden? Und leider bietet Opolis halt auch nicht die rechtliche Sicherheit die De-Mail allein durch das komische Gesetz erhält.
    Wenn das eine Isländische Firma wäre, würde ich ja mal drüber nachdenken aber Bahrain, da sehe ich ein Image- und Vertrauensproblem. Da kann man den Firmensitz auch in Langley, Virgina haben.

    Comment by Christian — 6. September 2010 @ 18:12

  13. Es wird nicht bei einer Volkswanderung einiger weniger bleiben, denn z.B. die Post geht das ganz geschickt an. Es werden erst Großkunden gewonnen, die z.B. ihre ganzen Lohnabrechnungen über den neuen Weg versenden und im gleichen Zuge ihre Mitarbeiter über interne Marketingwege und Strategien dazu anweisen, sich eben entsprechende Postfächer für den Empfang anzulegen. Anfangs wird das schleppend verlaufen, aber die Idee dahinter ist schon geschickt durchdacht. Dadurch, dass sie die ganzen Großkunden gewinnen, wird ein Großteil der Mitarbeiter über kurz oder lang auch einen Account haben.

    Man hat da dann ebenfalls die Möglichkeit die Briefe auf alt bewährte Weise, sprich physisch zu zu stellen. In sofern finde ich die 55 Cent OK. Ich muss nicht zur Post laufen, mir eine Briefmarke und Umschlag kaufen und das irgendwo einwerden. Ich versende einen Brief per E-Post, hat der Empfänger einen Account, bekommt er sie in E-Form, wenn nicht, bekommt er sie in den Briefkasten. Wobei es hier bei 55 Cent bleibt. In sofern finde ich das OK. Unwichtige Sachen kann ich ja weiterhin über nen normalen Mailaccount versenden…

    Dennoch werde ich mich erstmal hüten, mir da einen Account anzulegen.

    Comment by Oli — 6. Oktober 2010 @ 14:00

  14. Ja. Wenn ich ne größere Firma so ab 500 Mitarbeitern hätte, würde ich sofort bei E-Post der Post mitmachen. Aber wie gesagt, ich sehe das ganz egoistisch aus meiner persönlichen privaten Sicht und da kann ich nur Nachteile erkennen.

    Comment by Christian — 27. Dezember 2010 @ 20:53

  15. Kommentare gesperrt wegen Spam

    Comment by Christian — 27. Dezember 2010 @ 21:17

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